Die Unterschiede verschiedener Hypnosearten

Hypnose ist nicht gleich Hypnose – es gibt verschiedene Methoden und Techniken, deren gemeinsames Ziel es ist, den Klienten in einen Trancezustand zu versetzen, um ihm bei seiner Problematik zu helfen und ihn seelisch zu stärken.

Keine der Techniken hilft besser oder schlechter. Hier kommt es ganz darauf an, was am besten zum jeweiligen Klienten passt, denn so verschieden die Menschen sind, die sich durch Hypnose helfen lassen wollen, so verschieden sind die Hypnosearten.

Welcher Hypnosestil passt zu mir?

Bei der Hypnose wird zwischen der direkten und indirekten Hypnose unterschieden. Die indirekte Hypnose ist auch bekannt als Hypnose im Stil von Milton H. Erickson.

Beide Stile haben zum Ziel, den Klienten in einen Trancezustand zu setzen, in welchem man hypnotisch mit ihm arbeiten kann. Jedoch wird der Klient bei der direkten Hypnose zu Handlungen aufgefordert, zum Beispiel „Atme tief ein, und wieder aus. Schließe deine Augen“, während bei der indirekten Hypnose eher Vorschläge gemacht werden, die dem Klienten das Gefühl geben sollen, auch während der Trance die Kontrolle zu behalten.

Befindet der Klient sich dann in einem Trancezustand, kann auf verschiedene Arten mit ihm weitergearbeitet werden. Auch hier kommt es wieder auf die individuellen Bedürfnisse des Klienten an. Auch spielt eine Rolle, was er mit der Hypnose erreichen möchte.

Möchte der Klient beispielsweise abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören, ist die Arbeit mit Suggestionen sinnvoll. Hierbei wird dem sich in Trance befindlichen Klienten mehrere Male der gleiche Text oder Satz aufgesagt, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen.

Um das Wohlbefinden des Klienten zu verbessern, werden positive Erinnerungen hervorgerufen, um diese angenehmen Gefühle dann auf unangenehme Situationen zu übertragen.

Mit der Hypnoanalyse wiederum werden die Probleme direkt an der Wurzel gefasst. Mit Hilfe des Unterbewusstseins wird aufgedeckt, woher die Problematik rührt, um dann daran arbeiten zu können und die Probleme nicht nur symptomatisch zu behandeln.

Diese und weitere Hypnosearten sollten mit dem Hypnotherapeuten besprochen werden, um herauszufinden, was individuell zu den eigenen Bedürfnissen passt.